Nachtwanderung zum Kindergeburtstag

Einen Kindergeburtstag zu organisieren ist keine leichte Aufgabe. Die meisten Gäste kennen die klassischen Spiele schon und haben nur noch wenig Spaß daran. Wer das Geburtstagskind und die Gratulanten wirklich beeindrucken will, muss sich etwas einfallen lassen. Warum also nicht den Geburtstag am Abend feiern?

Viele Kinder bewegen sich gern an der frischen Luft und haben Spaß daran, ihre Umgebung zu erkunden. In der Dunkelheit tun sie das aber sehr selten. Eine Nachtwanderung ist deshalb ein besonderes Erlebnis für die meisten Kinder. Bei der Organisation muss überlegt werden, wo die Wanderung stattfinden soll. In Ortschaften ist das Abenteuer weniger gruselig. Ängstliche Kinder gehen hier lieber mit. Im Wald ist eine Nachtwanderung viel aufregender. Hier müssen einige wichtige Punkte beachtet werden.

Generell sollte das Vorhaben mit dem Förster abgeklärt werden. Meist haben diese nichts gegen eine solche Wanderung. Sie können auch über Jagdgebiete in den Wäldern Auskunft geben. Solche Gebiete sollten in jedem Fall gemieden werden. Eine Nachtwanderung kann sonst schnell abenteuerlicher werden, als gewünscht. Bei jeder Art von Nachtwanderung ist Licht für die Kinder sehr wichtig. Taschenlampen sind vor Allem für jüngere Geburtstagsgesellschaften eine sichere Möglichkeit. In diesem Fall müssen ausreichend Batterien mitgenommen werden. Ältere Kinder können auch Fackeln benutzen. Natürlich müssen die Kinder vorsichtig damit umgehen. In trockenen Sommermonaten darf offenes Feuer in der Natur nicht benutzt werden.

Eine Nachtwanderung ist immer aufregend. Verbunden mit einer kurzen Geschichte macht sie aber noch mehr Spaß. An verschiedenen Stationen können kurze Abschnitte einer kurzen Geschichte oder eines Märchens vorgelesen werden. Gruselgeschichten sind dabei nur für ältere Kinder geeignet, die nicht ängstlich sind. Tiergeschichten oder Geschichten über Freundschaft eignen sich sehr gut.

Die Augen der Kinder werden bei der Nachtwanderung im Schein der Taschenlampen oder Fackeln leuchten. Mit dabei ist immer auch die Spannung und bei einigen Kindern auch ein mulmiges Gefühl. Selbst die mutigsten Kinder werden nachts im Wald schnell zu kleinen Angsthasen. Deshalb sollten unbedingt mehrere Erwachsene die Nachtwanderung begleiten. Je ein Erwachsener sollte am Anfang und am Ende der Gruppe laufen. So kann keins der Kinder verloren gehen. Mindestens ein weiterer Erwachsener sollte sich um ängstliche Kinder kümmern können.

Fürchtet sich das Geburtstagskind oder ein Gast sehr ist es wichtig, das Kind zu beruhigen und ihm die Angst zu nehmen. Dabei kann es hilfreich sein, das Kind an der Hand zu nehmen und es abzulenken. Wo auch immer die Nachtwanderung stattfindet, man kann Kindern Vieles zeigen. Achten die jungen Abenteurer auf ein besonders schönes Haus, einen großen Baum oder zählen sie die Sterne am Himmel, verfliegt die Angst oft schnell. Am Ende der Wanderung ist es schön, wenn ein wärmendes Getränk auf die Kinder wartet. Eines ist sicher: Geburtstagskind und Gäste werden stolz sein, die Nachtwanderung gemeinsam gemeistert zu haben.



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